02Phase · Fuhrpark
Flotte ohne Excel — und ohne dass etwas durchfällt.
TÜV-Termin verpasst, Versicherung versehentlich doppelt, Reifenwechsel vergessen — die häufigsten Fuhrpark-Pannen entstehen durch Tabellen und Mail-Postfächer. Hier ist die Wissensbasis für den Wechsel zu einem System, das mitdenkt.
Themen
Sechs Felder, in denen die meiste Zeit verloren geht.
Sortiert nach Häufigkeit der Anfragen, die uns Fuhrpark-Manager und Geschäftsführer in Erstgesprächen stellen.
Onboarding-Best-Practices
Wie du die ersten 30 Tage strukturierst: Bestand sauber importieren, Fahrerrechte richtig vergeben, Termine konfigurieren — ohne dass dein Team in Tool-Müdigkeit verfällt.
Onboarding-Pfad ansehen →02TÜV, Wartung, Reifen — alles im Kalender
Termine automatisch aus Erstzulassung und Modell-Daten ableiten lassen, 30 / 14 / 7-Tage-Erinnerung, iCal-Feed in Outlook und Google. So fällt nie mehr ein Termin durch.
Modul Termine & Fristen →03TCO ehrlich auswerten
Wer wirklich wissen will, was ein Fahrzeug pro Kilometer kostet, braucht mehr als die Leasingrate: Tank, Wartung, Versicherung, Reparaturen, Restwert-Risiko. Hier ist der Rahmen.
Modul Kostenübersicht →04Schäden ohne Telefonkette
Vom Fahrer-Belegfoto bis zur Versicherungsmeldung in einem Workflow. Kostenstellen, Reparatur-Freigaben, SB-Erstattungen — wer was wann macht, ist hinterlegt.
Modul Schadenmanagement →05Fahrtenbuch DSGVO-konform
GoBD-tauglich für die Finanzamts-Vorlage, per Tap auf dem Smartphone vom Fahrer geführt, mit klarer Trennung Geschäfts- vs. Privatfahrt. Spart Diskussion mit der Steuerberatung.
Modul Fahrtenbuch →06Wechsel auf E-Flotte planen
Wann sich der Umstieg rechnet (Reichweite, Ladeinfrastruktur, THG-Quote), wie du den TCO-Vergleich gegen den bestehenden Bestand fair aufsetzt und welche Förderungen 2026 noch ziehen.
E-Angebote ansehen →Onboarding-Plan
Sechs Schritte für den sauberen Start.
Wer die Vorbereitung gründlich macht, hat das System in einem Nachmittag produktiv. Wer auf gut Glück startet, kämpft drei Wochen mit Datenlücken. Diese Reihenfolge funktioniert.
Detaillierter Onboarding-Ablauf →Fahrzeugbestand inventarisieren
Liste mit Kennzeichen, Marke, Modell, Erstzulassung und aktuellem Kilometerstand vorbereiten. Für 1–50 Fahrzeuge per CSV-Template, für größer per Customer-Success-Migration.
Verträge digital ablegen
Leasingverträge, Versicherungspolicen, Tankkarten-Verträge — als PDF in das Dokumenten-Modul, einmal pro Fahrzeug. Spart später die Mail-Suche.
Halter- und Fahrer-Rollen klären
Wer fährt welches Fahrzeug? Pool-Fahrzeuge separat markieren. Drei Standard-Rollen reichen für 90 Prozent der Fälle: Owner, Fuhrpark-Manager, Fahrer.
Termine importieren oder ableiten
TÜV-Termin steht in der Zulassungsbescheinigung Teil 1, Wartungsintervalle in der Markendokumentation. Das System rechnet auf Wunsch automatisch.
Kostenstellen vergeben
Pro Fahrzeug eine Kostenstelle (oder Standort, Abteilung, Projekt). Macht Quartals-Reports später ohne Excel-Filtern auswertbar.
Berichts-Empfänger eintragen
Monatliche TCO-PDF an Geschäftsführung, Quartals-DATEV-Export an Steuerberatung — einmal hinterlegt, läuft automatisch.
FAQ
Häufige Fragen rund um Fuhrpark-Management.
Brauche ich für unsere Flotte mit 12 Fahrzeugen wirklich eine Software?
Ab ungefähr 8–10 Fahrzeugen rechnet sich der Wechsel von Excel zu einem Fuhrpark-Tool quasi immer. Der größte Hebel ist nicht die Datenhaltung, sondern dass keine Termine mehr durchfallen — ein verpasster TÜV oder eine vergessene Versicherungsverlängerung kostet schnell mehr als der Jahres-Tarif für die ganze Flotte.
Wie schnell ist die Flotte produktiv im System?
Account in zwei Minuten, erstes Fahrzeug in fünf, gesamter Bestand bei sauberer Vorbereitung in einem halben Tag. Volle Wirkung (alle Termine, alle Verträge, Reports laufen) ist typisch nach 4–6 Wochen, weil sich erst dann die Datenbasis für Auswertungen aufgebaut hat.
Wer trägt im DSGVO-Sinn die Verantwortung für die Fahrer-Daten?
Verantwortlicher ist der Arbeitgeber bzw. Halter, Leasingengel ist Auftragsverarbeiter (AVV verfügbar). Fahrer-Daten werden nur verarbeitet, wenn die Fahrer aktiv eingeladen werden — ohne Einladung gibt es kein Fahrer-Profil im System. Im Fahrtenbuch-Modul greift zusätzlich die strikte Trennung Geschäfts- / Privatfahrt.
Kann ich auch reine Pool-Fahrzeuge mit Buchungskalender verwalten?
Ja. Pool-Fahrzeuge bekommen einen eigenen Status, der Buchungskalender ist Teil des Fahrer-Moduls. Berechtigte Mitarbeiter sehen freie Slots und reservieren direkt — Doppelbuchungen sind ausgeschlossen, Schlüsselübergabe wird im Übergabe-Protokoll dokumentiert.
Was passiert, wenn ich später wieder weniger Fahrzeuge habe?
Downgrade ist jederzeit möglich, greift zum nächsten Abrechnungszeitraum. Wenn der Bestand unter sechs Fahrzeuge fällt, kannst du zurück in den dauerhaft kostenlosen Free-Tarif — Daten bleiben erhalten, Berichtsfunktionen werden auf den Free-Umfang reduziert.
Wie unterstützt ihr E-Flotten konkret?
E-Fahrzeuge haben eigene Datenfelder (Akkukapazität, WLTP-Reichweite, AC/DC-Ladeleistung), das Kostenmodul rechnet Stromkosten getrennt aus, die THG-Quoten-Anmeldung läuft als geführter Prozess und Ladekosten am eigenen Wallbox-Standort werden GoBD-konform vom Privat- vs. Geschäftsanteil getrennt.
Habt ihr eine API oder Schnittstelle für unsere bestehende Buchhaltungs-Software?
Ja. DATEV-Export als Standard, REST-API im Professional-Tarif (Belege, Buchungssätze, Kostenstellen). Zertifizierte Connectoren für SAP, Microsoft Dynamics und Lexware sind auf Anfrage über unser Customer-Success-Team verfügbar.