Leasingengel
Lexikon

Leasingrückgabe

Rückgabe des Leasingfahrzeugs am Vertragsende – Begutachtung, Rückgabeprotokoll und Schlussabrechnung.

Auch:Fahrzeugrückgabe

Leasingrückgabe – Definition

Die Leasingrückgabe bezeichnet die Rückgabe des Fahrzeugs an den Leasinggeber am Ende der Vertragslaufzeit. Ein Gutachter bewertet dabei den Zustand des Wagens und hält Mängel, Schäden und den Kilometerstand im Rückgabeprotokoll fest. Dieses Protokoll ist die Grundlage für die Schlussabrechnung.

Geprüft wird nicht, ob das Fahrzeug wie neu aussieht, sondern ob sein Zustand der Laufzeit und der Laufleistung entspricht. Normale Gebrauchsspuren sind mit der Leasingrate abgegolten; nur übermäßiger Verschleiß wird berechnet – und zwar als merkantiler Minderwert, nicht zu vollen Reparaturkosten.

Ausführlicher Ratgeber: Den kompletten Ablauf, die Kosten- und Schadenübersicht, Vorbereitungstipps und deine Rechte findest du auf unserer Leasingrückgabe-Übersicht.

Häufige Fragen

Zum Thema Leasingrückgabe

Muss ich das Auto vor der Leasingrückgabe waschen?

Ja, eine gründliche Reinigung ist dringend empfohlen. Ein verschmutztes Fahrzeug erschwert die Begutachtung und hinterlässt einen ungepflegten Eindruck, was dazu führen kann, dass der Gutachter genauer hinsieht oder Kosten für eine Reinigung nachberechnet.

Was passiert, wenn ich Wartungstermine verpasst habe?

Das Versäumen von vorgeschriebenen Wartungsintervallen ist ein Verstoß gegen die Leasingbedingungen. Dies kann bei der Rückgabe zu erheblichen Abzügen führen, da die Garantie des Herstellers erlischt und der Wiederverkaufswert sinkt.

Darf ich Schäden selbst reparieren lassen?

Ja, Sie dürfen Schäden vor der Rückgabe reparieren lassen. Achten Sie jedoch darauf, dass dies fachgerecht und idealerweise in einer zertifizierten Werkstatt geschieht. Billige Reparaturen, die bei der Rückgabe als solche erkannt werden, können erneut als Mangel gewertet werden.

Mehr zum Thema?

Buche einen kostenfreien 20-Minuten-Termin — wir klären deine konkrete Situation persönlich.