Führerschein kontrolliert,
nicht eingesammelt.
Fahrer laden Führerschein-Foto und Daten selbst hoch — Leasingengel prüft per OCR, erinnert alle sechs Monate und dokumentiert für den Ernstfall.
Führerscheinkontrolle,
die im Ernstfall zählt.
Als Halter darfst du nach § 21 StVG kein Fahrzeug an jemanden überlassen, der die dafür nötige Fahrerlaubnis nicht besitzt — das gilt auch für abgelaufene Klassen (etwa befristete LKW-Führerscheine), Fahrverbote, Führerscheinentzug oder nicht mehr gültige ausländische Fahrerlaubnisse. Im fahrlässigen Fall, der in der Praxis die Mehrheit ausmacht, drohen Geldstrafe oder Freiheitsstrafe bis zu einem Jahr; kommt ein Personenschaden hinzu, kann sich das über § 222 StGB deutlich erhöhen. In der arbeits- und versicherungsrechtlichen Praxis hat sich die halbjährliche Sichtkontrolle des Original-Führerscheins als üblicher Sorgfaltsmaßstab etabliert — parallel dazu verpflichtet § 31 Abs. 2 StVZO den Halter, die Fahrzeugnutzung nur zuzulassen, wenn der Fahrer zur selbstständigen Führung geeignet ist; eine fehlende oder ungültige Fahrerlaubnis fällt darunter.
Für zehn Fahrzeuge lässt sich das noch mit einer Excel-Liste und Kalendererinnerung nachhalten. Ab zwanzig, dreißig Fahrern wird die Liste zur Lücke: Ein vergessener Stichtag fällt erst auf, wenn es zu spät ist — und im Ernstfall zählt vor Gericht nicht, ob die Kontrolle stattgefunden hat, sondern ob sie sich beweisen lässt. Genau das übernimmt das Modul automatisch: Foto-Upload, OCR-Auslesung und Erinnerung laufen ohne manuelles Nachhalten, jeder Schritt landet mit Zeitstempel im Audit-Trail statt in einer Zelle, die niemand mehr prüft.
Vier Funktionen,
ein lückenloser Nachweis.
Fahrer fotografieren ihren Führerschein im Self-Service-Portal; Foto und OCR-Ergebnis landen zeitgestempelt in der Fahrer-Akte, inklusive ausgelesener Klasse und Gültigkeit. Kein Terminwechsel auf Papier, kein manuelles Abtippen — die Kontrolle ist dokumentiert, sobald der Fahrer das Foto hochgeladen hat.
Sobald das Kontrollintervall abläuft, erinnert Leasingengel Fahrer und Halter automatisch per Mail und im Dashboard — der Fahrer lädt sein aktuelles Foto direkt über den Self-Service-Link neu hoch, ohne dass ihn jemand persönlich einbestellen muss. Die Sichtkontrolle findet dort statt, wo der Fahrer ohnehin ist.
Jeder Foto-Upload, jedes OCR-Ergebnis und jede Erinnerung landet mit Zeitstempel im Audit-Trail des Fahrer-Moduls. Fragt die Versicherung, die Berufsgenossenschaft oder im Ernstfall die Staatsanwaltschaft nach, exportierst du den Nachweis, statt ihn erst zusammensuchen zu müssen. Für zehn wie für zweihundert Fahrer liegt derselbe lückenlose Verlauf vor — ohne Aktenordner, ohne handschriftliche Notiz im Bordbuch.
Wer wann welches Fahrzeug fahren durfte, ist über das Fahrer-Modul mit Datum dokumentiert — Stammdaten, Rollen und die vollständige Selfservice-Strecke pflegst du dort; diese Seite bildet nur den Kontroll-Ausschnitt für § 21 StVG ab.
Kontrolle, die
im Alltag mitläuft.
Im Alltag heißt digitale Führerscheinkontrolle: Der Fahrer bekommt eine Erinnerung, öffnet den Link, fotografiert seinen Führerschein und lädt ihn hoch — fertig, ohne dass ein Fuhrparkverantwortlicher ihn dafür ins Büro bestellen oder eine Excel-Zelle von Hand aktualisieren muss. Bei 30 oder 300 Fahrzeugen ist genau dieser Unterschied entscheidend: Die Selfservice-Strecke skaliert linear mit der Flottengröße, die physische Kontrolle mit Terminplanung nicht.
Verknüpft mit dem Fahrer-Modul hängt die Kontrolle am selben Datensatz wie Stammdaten und Fahrzeug-Zuordnung, verknüpft mit Termine & Fristen landet ein ablaufendes Gültigkeitsdatum in derselben Fristen-Übersicht wie HU/AU und Vertragsende. Für dich als Halter bedeutet das: eine Übersicht statt drei Tools, ein Audit-Trail statt eines Aktenordners — und im Ernstfall ein Export statt einer Suche.
FAQ
Wie oft muss ich als Halter Führerscheine kontrollieren?
In der Rechts- und Versicherungspraxis gilt eine halbjährliche Sichtkontrolle des Original-Führerscheins als üblicher Sorgfaltsmaßstab — konkret heißt das: alle sechs Monate pro Fahrer, dokumentiert mit Datum. Wer seltener kontrolliert oder gar nicht nachweisen kann, dass die Kontrolle stattgefunden hat, gerät im Schadensfall schnell in den Verdacht des Organisationsverschuldens nach § 21 StVG.Ist die digitale Führerscheinkontrolle rechtlich anerkannt?
Nach gängiger Praxis kommt es weniger auf das Medium an als darauf, dass die Kontrolle tatsächlich stattfindet und die Echtheit des Dokuments nachvollziehbar geprüft wird — entscheidend ist die lückenlose Dokumentation mit Zeitstempel. Foto-Upload mit OCR-Auslesung erfüllt diese Anforderung ebenso wie die klassische Sichtkontrolle vor Ort. Für den Einzelfall empfiehlt sich trotzdem eine Rücksprache mit der eigenen Rechtsberatung.Was passiert, wenn ich die Kontrolle vergesse?
Eine einzelne verpasste Kontrolle führt nicht automatisch zur Strafbarkeit — entscheidend wird es erst, wenn ein Schaden eintritt und du nicht nachweisen kannst, dass du deiner Kontrollpflicht aus § 21 StVG nachgekommen bist. Dann drohen empfindliches Bußgeld, im fahrlässigen Fall Geldstrafe oder Freiheitsstrafe, plus Versicherungs-Regress der Kfz-Versicherung. Gerade bei mehreren Fahrern und wechselnden Zuständigkeiten reicht schon eine einzelne Lücke im Kontrollverlauf, um den Vorwurf des Organisationsverschuldens zu begründen. Automatische Erinnerungen verhindern genau das: den Termin, der zwischen anderen Aufgaben einfach untergeht.Wie funktioniert die Kontrolle per Foto/OCR bei Leasingengel?
Der Fahrer erhält eine Erinnerung, öffnet den Self-Service-Link, fotografiert seinen Führerschein — OCR liest Klasse und Gültigkeitsdatum automatisch aus und speichert Foto, Ergebnis und Zeitstempel in der Fahrer-Akte. Der nächste Kontrolltermin läuft automatisch in sechs Monaten wieder an. Halter und Fuhrparkleiter sehen den Status im Dashboard, ohne selbst nachfragen zu müssen.Wie unterscheidet sich das von einer NFC/RFID-Lösung?
NFC-/RFID-Sticker sind eine am Markt verbreitete Alternative zur Sichtkontrolle und nach der Rechtsprechung ebenfalls anerkannt, sofern die Echtheit des Dokuments verifiziert wird. Leasingengel setzt aktuell auf Foto-Upload mit OCR-Prüfung statt auf ein RFID-Verfahren — beide Wege erfüllen die Kontrollpflicht, unterscheiden sich aber in der Hardware: OCR braucht nur ein Smartphone, RFID einen zusätzlichen Sticker samt Lesegerät.Wird das Verfahren auch bei ausländischen Führerscheinen anerkannt?
Grundsätzlich ja — § 21 StVG greift bei jeder Fahrerlaubnis, die in Deutschland (nicht mehr) gültig ist, unabhängig vom Ausstellungsland. Bei ausländischen Führerscheinen kommt es zusätzlich auf Umschreibungsfristen und Anerkennungsregeln an, die sich je nach Herkunftsland unterscheiden. Die Foto-Kontrolle dokumentiert den Ist-Zustand; die rechtliche Bewertung des Einzelfalls bleibt beim Halter bzw. seiner Rechtsberatung.
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