Leasingengel

01Angebote · Ablauf

Vom Angebot zum Vertrag — Schritt für Schritt.

Sechs Phasen liegen zwischen Filter-Auswahl und Fahrzeug-Übergabe. Wir beschreiben den Ablauf so, wie er bei unseren Anbietern wirklich läuft — inklusive der Stellen, an denen Kunden am häufigsten zu viel bezahlen oder Zeit verlieren.

18.600+Angebote von über 80 Anbietern
0 €Vermittler- oder Anfragegebühr
Ø 24 hbis zur Anbieter-Rückmeldung
6 Wochentypische Lieferzeit ab Vertrag
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Suche eingrenzen

Filter setzen statt Marken-Karussell drehen

Mit sechs Filtern aus über 18.600 Angeboten auf eine sinnvolle Treffermenge kommen — Marke, Antrieb, Laufzeit, Kilometer, Rate und Sonderzahlung.

  • Antrieb zuerst: E-Auto, Hybrid oder Verbrenner. Die THG-Quoten-Prämie kann beim E-Auto die Monatsrate effektiv um 60–90 € senken.
  • Laufzeit und Laufleistung bewusst wählen — kürzere Laufzeiten sind teurer pro Monat, aber flexibler, längere drücken den Leasingfaktor.
  • Sonderzahlung-Slider: 0 € Sonderzahlung lässt die Rate steigen, 4–8 % vom Brutto-Listenpreis sind ein guter Mittelweg.
  • Mindestens 4 Angebote in den Vergleich nehmen — der Leasingfaktor allein sagt nichts über die Gesamtkosten.
Jetzt zur Angebotssuche →
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Vergleichen

Angebote nebeneinander auf die echten Kosten prüfen

Bis zu vier Fahrzeuge gleichzeitig vergleichen — Gesamtkosten, Lieferzeit, Bereitstellungs­kosten und Anbieter-Bewertung auf einen Blick.

  • Gesamtkosten = Rate × Laufzeit + Sonderzahlung + Bereitstellung + Überführung. Bereitstellungs­kosten liegen typisch zwischen 500 und 1.200 €.
  • Mehrkilometer-Satz und Minderkilometer-Erstattung prüfen — wichtig, falls deine reale Fahrleistung von der vereinbarten abweicht.
  • Lieferzeit ist ein harter Filter — manche Konfigurationen warten 3 Monate, andere stehen sofort beim Händler.
  • Anbieter-Profil checken: Privat-Leasing, Gewerbe-Leasing oder beides. Steuerlich macht das einen Unterschied.
Auto-Abo-Vergleich →
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Anfrage senden

Unverbindliche Anfrage in einer Minute

Anfrage gehen direkt an den Anbieter — Leasingengel ist kein Vermittler, sondern Marktplatz. Anbieter melden sich werktags innerhalb 24 Stunden.

  • Stammdaten reichen für die Anfrage: Name, Kontakt, gewünschter Liefertermin, Privat oder Gewerbe.
  • Bonitätsprüfung passiert NICHT bei der Anfrage — erst, wenn du den Vertrag ernsthaft verhandelst. Du kannst also bei mehreren Anbietern parallel anfragen, ohne deinen Schufa-Score zu belasten.
  • Antwort erhältst du in der Regel per E-Mail mit konkretem Angebotsschreiben und Lieferterm­in-Bestätigung.
  • Bei Privatleasing prüfen Anbieter zusätzlich oft Wohndauer und Beschäftigungs­verhältnis vorab.
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Bonität & Genehmigung

Vom Angebot zur Vertragsfreigabe

Die Bonitätsprüfung dauert üblicherweise 1–3 Werktage. Bei Privatkunden fragt die Leasingbank Schufa und Gehalts­nachweis, bei Gewerbekunden BWA und Bonität der Firma.

  • Privatkunden: aktueller Personalausweis, letzte 2–3 Gehaltsnachweise, Kontoauszüge der letzten 1–3 Monate.
  • Gewerbekunden: aktuelle BWA und SuSa, Handelsregister­auszug, evtl. Jahresabschluss der letzten 1–2 Jahre.
  • E-Auto-Leasing: zusätzlich Anmeldebestätigung für die THG-Quote, falls die Prämie in die Rate eingerechnet werden soll.
  • Bei negativer Erst-Antwort lohnt die Rückfrage nach Bürgschaft, Mit-Antragsteller oder höherer Sonderzahlung — viele Ablehnungen werden so noch genehmigt.
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Vertrag unterschreiben

Was im Leasingvertrag wirklich zählt

Vor der Unterschrift drei Dinge prüfen: vereinbarte Laufleistung, Rückgabe-Konditionen, Übernahmeoption. Alles andere ist Verhandlungsmasse.

  • Laufleistung realistisch wählen: Mehrkilometer kosten 8–12 ct pro km am Vertragsende, Minderkilometer werden meist nur anteilig (50–80 %) erstattet.
  • Rückgabe-Klauseln durchlesen: welche Aufbereitung verlangt der Anbieter, welche Schäden gelten als „normale Abnutzung"?
  • Andienungsrecht und Restwert prüfen — bei Restwertleasing kann am Ende eine hohe Schluss­zahlung kommen, bei Kilometer-Leasing nicht.
  • Übernahmeoption verhandeln: viele Verträge erlauben den Kauf am Ende. Der vereinbarte Restwert ist dann oft günstiger als der Marktpreis.
Leasing-Lexikon: Andienungsrecht & Co. →
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Übergabe

Auto abholen oder liefern lassen

Übergabe meist beim Händler vor Ort. Lieferung nach Hause ist gegen Aufpreis fast immer möglich.

  • Übergabe-Termin abstimmen, sobald der Anbieter die Auslieferungs­bereitschaft meldet. Lager-Fahrzeuge in 1–2 Wochen, Konfigurations­wagen in 8–24 Wochen.
  • Übergabe-Protokoll: Kilometerstand, Lackzustand, Innenraum, vollständige Ausstattung. Foto vom Tacho und allen vier Seiten mitnehmen.
  • Schlüssel, Bedienungs­anleitung, Service-Heft, Bordbuch, ggf. Ladekabel und Sommer-/Winterreifen prüfen.
  • Zulassung übernimmt in der Regel der Anbieter — falls du selbst zulässt, brauchst du eVB-Nummer der Versicherung und Zulassungs­vollmacht.
Fuhrpark-Software ansehen →

Erforderliche Unterlagen

Was die Leasingbank für die Bonität sehen will.

Vollständige Unterlagen verkürzen die Bearbeitungs­zeit auf 1–2 Werktage. Fehlt etwas, beginnt der Rückfrage-Loop und der Vertrag verzögert sich schnell um eine Woche.

Privatkunden

  • Personalausweis oder Reisepass
  • Letzte 2–3 Gehaltsnachweise
  • Kontoauszüge der letzten 1–3 Monate
  • Bei Selbstständigen: BWA, SuSa, evtl. Steuerbescheid
  • eVB-Nummer der Kfz-Versicherung (falls Eigenzulassung)

Gewerbekunden

  • Aktuelle BWA und SuSa
  • Handelsregister­auszug (nicht älter als 6 Monate)
  • Jahresabschluss der letzten 1–2 Jahre
  • Personalausweis des Geschäfts­führers
  • Gewerbe­anmeldung bei Einzelunternehmen

FAQ

Häufige Fragen zum Leasing-Ablauf.

Wie lange dauert es vom Angebot bis zur Fahrzeug-Übergabe?

Bei Lagerfahrzeugen typischerweise 2–4 Wochen: 24 Stunden Anbieter-Rückmeldung, 1–3 Tage Bonität, 1–2 Tage Vertragspost, dann 1–3 Wochen bis zur Übergabe. Bei Konfigurations­fahrzeugen kommen 8–24 Wochen Produktion oben drauf — vor allem bei E-Autos und Premium-Marken.

Was ist der Leasingfaktor — und ab welchem Wert ist ein Angebot „gut"?

Der Leasingfaktor ist die monatliche Rate geteilt durch den Brutto-Listenpreis × 100. Beispiel: Rate 250 €, Listenpreis 35.000 € → Faktor 0,71. Faustregel: unter 0,7 ist sehr gut, 0,7 bis 1,0 marktüblich, über 1,2 teuer. Wichtig: der Faktor ignoriert Sonderzahlung und Bereitstellungs­kosten — die Gesamtkosten sind das ehrlichere Vergleichsmaß.

Lohnt sich Sonderzahlung?

Steuerlich: bei Gewerbe-Leasing ja, weil die Sonderzahlung direkt als Betriebs­ausgabe abgesetzt werden kann (im Jahr der Zahlung). Finanziell: nur, wenn das Geld sonst auf einem Tagesgeld­konto mit 2–3 % Zinsen liegen würde — der „Zinseffekt" der Sonderzahlung beträgt meist 4–6 %. Für Privatkunden ohne steuerliche Vorteile lohnt sich Sonderzahlung selten.

Kann ich mehrere Angebote parallel anfragen?

Ja, ausdrücklich empfohlen. Die unverbindliche Anfrage löst keine Bonitätsprüfung aus und belastet deinen Schufa-Score nicht. Erst wenn du ernsthaft auf einen Vertrag zugehst, wird die Bonität geprüft — und auch diese „Anfrage Leasing" gilt bei der Schufa als wenig score-relevant.

Was passiert, wenn die Bonität abgelehnt wird?

Bei privater Ablehnung lohnt fast immer eine Rückfrage: höhere Sonderzahlung, Bürge, Mit-Antragsteller, kürzere Laufzeit oder günstigeres Fahrzeug können die Entscheidung kippen. Bei Gewerbe-Ablehnung hilft oft eine zusätzliche Sicherheit (selbstschuld­nerische Bürgschaft des Geschäfts­führers) oder die Anfrage bei einem zweiten Anbieter mit anderer Risiko-Politik.

Bin ich nach Anfrage zur Annahme verpflichtet?

Nein. Die Anfrage ist unverbindlich, der Anbieter macht dir auf Basis deiner Daten ein konkretes Angebot. Erst mit deiner Unterschrift auf dem Leasingvertrag (oder Auftrag bei Fernabschluss + Ablauf der 14-tägigen Widerrufsfrist) entsteht eine Verpflichtung.

Was kostet Leasingengel den Endkunden?

0 €. Wir verdienen über Vermittlungs­vergütungen der Anbieter, die Rate für dich bleibt identisch zum Direkt-Anbieter — oft sogar besser, weil unser Volumen-Effekt in die Konditionen einfließt.

Du hast den Ablauf — jetzt fehlt nur das Auto.

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