Bei der Leasingrückgabe wird das Fahrzeug auf Schäden geprüft und die finale Kilometerleistung abgerechnet. Hier entstehen oft die meisten Streitpunkte.
Die Leasingrückgabe markiert das Ende der Vertragslaufzeit und ist für viele Leasingnehmer mit Sorgen vor hohen Nachzahlungen verbunden. In diesem Prozess wird das Fahrzeug auf Kilometerstände, Vollständigkeit (Schlüssel, Dokumente) und den optischen sowie technischen Zustand geprüft.
Der Ablauf der Rückgabe
Meist findet die Rückgabe bei einem Vertragshändler statt. Ein Sachverständiger erstellt ein Rückgabeprotokoll, in dem alle Mängel dokumentiert werden. Hier entscheiden oft Nuancen darüber, ob eine Nachzahlung im dreistelligen oder vierstelligen Bereich fällig wird. Als Leasingnehmer haben Sie das Recht, bei dieser Prüfung anwesend zu sein – nutzen Sie dies unbedingt!
Leasingengel-Tipp für eine stressfreie Rückgabe:
Bereiten Sie die Rückgabe strategisch vor. Eine professionelle Aufbereitung im Vorfeld kostet oft nur einen Bruchteil dessen, was die Leasingbank später für „Verschmutzungen“ oder „Kleinschäden“ berechnet. Dokumentieren Sie den Zustand des Wagens am Tag der Rückgabe mit eigenen, hochauflösenden Fotos von allen Seiten und dem Innenraum.